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Fairer Handel schafft Perspektiven: Faire Woche 2017 startet am 15. September.

Fairer Handel schafft Perspektiven: Faire Woche 2017 startet am 15. September.

Unter dem Motto „Fairer Handel schafft Perspektiven“ lädt die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland mit mehr als 2.500 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennen zu lernen und aktiv zu werden. Die Faire Woche wird vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband e.V. und TransFair e.V. veranstaltet und dauert bis zum 29. September. Den Höhepunkt bilden die Produzentenrundreisen. Die Make Fruit Fair! – Partnerorganisation BanaFair hat zwei Bananenbauern aus Ecuador zu Gast. Marcelo Matute und Yhony Yanzaguano gehören zu ASOPROLIFLO, einer Produzenten-organisation von UROCAL. UROCAL ist ein regionaler Kleinbauernverband und ebenfalls Make Fruit Fair! Partner.

Ist das Kunst oder kann das weg? Was hat die Kaffeeplantage im Berliner Regierungsviertel zu bedeuten? Zum Auftakt der 16. Fairen Woche lud sie dazu ein, die Perspektive zu wechseln und sich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kaffeeproduzent*innen auseinanderzusetzen. Mit der Aktion möchten die Organisatoren der Fairen Woche darauf aufmerksam machen, wie der Faire Handel Perspektiven für benachteiligte Produzent*innen im Globalen Süden und mittlerweile auch im Norden schafft.

Denn dafür ist der Faire Handel vor über 40 Jahren angetreten. Rund 2,5 Millionen Arbeiter*innen und Kleinbauernfamilien profitieren bereits davon – unter anderem durch eine angemessene Bezahlung. „Doch um der Vision eines gerechten Welthandels und fairen Arbeitsbedingungen für alle näher zu kommen, braucht es dringend veränderte politische Rahmenbedingungen.“, so Andrea Fütterer, Vorsitzende des Forum Fairer Handel im Namen der Veranstalter. Im Rahmen eines Pressegesprächs zum Auftakt der Fairen Woche legten sie am 14. September entsprechende Forderungen an die nächste Bundesregierung vor. „Um weltweit Perspektiven zu schaffen, bedarf es eines größeren Einsatzes der Bundesregierung für die Belange von Kleinproduzent*innen unter anderem in der Agrarpolitik. Nur mit dem entsprechenden politischen Willen, zum Beispiel zur Kohärenz mit den nachhaltigen Entwicklungszielen, kann die Bundesrepublik ihren Verpflichtungen im Rahmen der Agenda 2030 gerecht werden.“, betont Andrea Fütterer.

Lesen Sie mehr zur Rundreise von Marcelo und Yhony.

Hier gibt es mehr Infos zum Fairen Handel.

Mehr Infos zur Fairen Woche.

Quelle und Foto: Forum Fairer Handel