EUROBAN

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EUROBAN ist ein Netzwerk von europäischen Organisationen der Zivilgesellschaft, die gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen anderer Kontinente daran arbeiten, den Handel mit tropischen Früchten sozial gerecht, wirtschaftlich nachhaltig und umweltschonend zu machen.

Das Netzwerk hat zwölf bis 15 aktive Mitgliedsorganisationen aus zehn europäischen Mitgliedsstaaten. EUROBAN arbeitet eng mit Partnern aus dem Globalen Süden zusammen, die jene vertreten, denen EUROBAN zugute kommen soll, nämlich die Plantagenarbeiter/innen und Kleinproduzent/innen: der karibische Bauernverband WINFA, die lateinamerikanische Koordinationsstelle für Gewerkschaften in der Bananenindustrie und anderen agrarindustriellen Sektoren (COLSIBA), die Landarbeiter/innengewerkschaft FAWU in Fako, Kamerun, die Allgemeine Landarbeiter/innengewerkschaft von Ghana (GAWU) im Gewerkschaftsverband TUC, FARMCOOP auf den Philippinen und der Verband der Bauern und Bäuerinnen der Küste von Ecuador (UROCAL).

EUROBAN arbeitet außerdem eng zusammen mit der Internationalen Gewerkschaft der Nahrungsmittelarbeiter/innen (IUF) und dem International Labor Rights Forum (ILRF) mit Sitz in den USA.

EUROBAN-Mitglieder können sich weiter unten für den gesicherten internen EUROBAN-Teil dieser Website anmelden.

Wenn Sie mehr über EUROBAN erfahren möchten, wenden Sie sich an: coord.euroban@gmail.com

Was verbindet EUROBAN und Make Fruit Fair miteinander?

Die Förderung des EUROBAN-Netzwerkes ist eine der Schlüsselaktivitäten von „Make Fruit Fair!“, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen jener Menschen, die tropische Früchte anpflanzen, ernten und verpacken, zu verbessern. Zu den Zielen, die das Projekt „Make Fruit Fair!“ in Bezug auf EUROBAN verfolgt, gehören die Einbindung von mehr Organisationen (aus neuen EU-Mitgliedsstaaten), die Erarbeitung einer nachhaltigen Finanzierungsstrategie und die Ermächtigung der Projektpartner für die Mitarbeit im Welt-Bananen-Forum. Viele Partner von „Make Fruit Fair!“ sind bereits aktive Mitglieder von EUROBAN, darunter BanaFair (Deutschland), Banana Link (UK) und Peuples Solidaires (Frankreich).

Was verbindet EUROBAN und das Welt-Bananen-Forum miteinander?

EUROBAN und unsere Partner WINFA, COLSIBA und die IUF haben geholfen, die Gründung des Forums voranzutreiben. EUROBAN-Mitglieder und unsere Südpartner nehmen an den Forum-Arbeitsgruppen über nachhaltige Produktionssysteme und Umweltauswirkungen, Verteilung der Wertschöpfung und Arbeitsrechte teil. EUROBAN ist auch im Lenkungsausschuss des Forums vertreten.

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Das LEITBILD von EUROBAN

Die Vision von EUROBAN:

  1. Vollständige Einhaltung von Sozial-, Menschen- und Arbeitsrechten entlang der gesamten Lieferkette für tropische Früchte,
  2. Vollständige Einhaltung der Frauenrechte entlang der gesamten Lieferkette für tropische Früchte,
  3. Sicherer Lebensunterhalt für Arbeiter und Arbeiterinnen und kleinbäuerliche Produzenten und Produzentinnen,
  4. Faire Handelsbedingungen für Produzent/innen tropischer Früchte und eine nachhaltige Einkommensverteilung entlang der Wertschöpfungskette,
  5. Ein Ende der Umweltschäden, die von der Fruchtindustrie verursacht werden,
  6. Eine Verhaltensänderung auf Seiten der Unternehmen und ein Ende des Missbrauchs ihrer Einkaufsmacht, der momentan zu Umweltschäden führt, die Rechte von Arbeiter/innen, Kleinproduzent/innen und Verbraucher/innen entlang der Wertschöpfungskette verletzt und deren Lebensunterhalt gefährdet.
  7. Die Überwindung der aktuell ungerechten und nicht nachhaltigen Handelspolitik nationaler Regierungen, der Europäischen Union und anderer multilateraler Einrichtungen in Hinblick auf die Produktion von und den Handel mit tropischen Früchten, damit andere Ziele erreicht werden können, und
  8. Synergieeffekte mit Organisationen, die unsere Ziele teilen, unabhängig davon, ob ihre Haupttätigkeit in denselben oder anderen sozialen, wirtschaftlichen oder geographischen Bereichen liegt wie die von EUROBAN.

Wie kann die Vision von EUROBAN verwirklicht werden?

EUROBAN unterstützt und fördert seine Mitglieder und Partner dabei,

  1. eng mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, insbesondere Gewerkschaften und kleinbäuerlichen Verbänden, zusammenzuarbeiten, um Alternativvorschläge zu entwickeln und international tätig zu werden, aber auch einen Dialog mit Fruchtunternehmen und -händlern anzustoßen und gemeinsame Vorschläge zu erarbeiten.
  2. Initiativen zu unterstützen, um die schädlichen Auswirkungen der Fruchtindustrie auf die Umwelt zu reduzieren und u.a. eine erkennbare Reduzierung und eine strikte Kontrolle der Verwendung von Agrochemikalien zu erreichen (sowie biologische Landwirtschaft und den Verbrauch von Bio-Produkten zu stärken), die Abfall- und Wasserbewirtschaftung zu optimieren, Biodiversität zu schützen und den Gesundheitsschutz und die Sicherheit von Arbeiter/innen und Kleinproduzent/innen zu verbessern.
  3. auf politische Entscheidungsträger Einfluss zu nehmen, um die negativen Auswirkungen des Verhaltens von Unternehmen zu beenden und dafür zu sorgen, dass die Stimmen der Arbeiter/innen und Kleinproduzent/innen im Prozess der Entscheidungsfindung von Unternehmen, Regierungen und anderen Entscheidungsträgern gehört werden.
  4. verantwortungsbewussten Konsum und die Sensibilisierung von Verbraucher/innen durch aktive Aufklärungs- und Informationsarbeit über die Zustände in der Fruchtindustrie zu fördern.
  5. konstruktiv mit Programmen zur freiwilligen Zertifizierung zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass diese Standards den Arbeiter/innen und Kleinproduzent/innen greifbare Vorteile bringen. Dazu gehören Preise, die die tatsächlichen Produktionskosten abdecken, und existenzsichernde Löhne.
  6. innovative Neuerungen der Handelspolitik von nationalen Regierungen, der Europäischen Union und anderer multilateraler Einrichtungen zu entwickeln, zu verbreiten und zu vertreten.
  7. mit anderen Netzwerken zivilgesellschaftlicher Organisationen zusammenzuarbeiten und die Kommunikation und Interaktion zwischen diesen für die Erreichung gemeinsamer Ziele zu fördern.
  8. aktiv am Welt-Bananen-Forum (WBF) teilzunehmen.

 

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